about

DAS MEININGER STAATSTHEATER
Im Spielplan 2018/19
"DIE RÄUBER"
- ein Schauspiel von Friedrich Schiller
- in Zusammenarbeit mit dem jungendkulturellen Schillerprojekt


Vorstellungen:

Sa. 09. März 2019 19.30 Uhr
Di. 12. März 2019 10.00 Uhr
Sa. 20. April 2019 19.30 Uhr
Sa. 11. Mai 2019 19.30 Uhr
Sa. 25. Mai 2019 19.30 Uhr
Sa. 29. Juni 2019 19.30 Uhr


Unterschiedlicher können zwei Brüder kaum sein. Da ist Karl Moor, der unangepasste, rebellische und weltverachtende junge Mann, der nur seine Freiheit liebt. Von seiner Familie hat er sich abgewendet und eine Rückkehr scheint für ihn unmöglich. Und da ist Franz, sein jüngerer Bruder, der sich hässlich und ungeliebt fühlt, denn die Anerkennung des Vaters gilt nur seinem Bruder Karl. Um die Ketten der ihm auferlegen Gesellschaftsnorm zu sprengen, plant er eine Intrige gegen seinen Bruder und ersetzt dessen Reuebrief. Sein leichtgläubiger Vater durchschaut das Lügenspiel nicht: Er verbannt und enterbt seinen Sohn Karl. Seiner Heimat beraubt, schließt dieser sich nun einer Räuberbande an, ab jetzt jedes Gesetz missachtend, um sich gegen die Ungerechtigkeit der Welt aufzulehnen. Schillers rebellisches Werk aus dem Jahre 1782 richtete sich massiv gegen die Gesellschaft und gegen eine Welt des aufgeklärten Absolutismus, die zwischen Tradition und Moderne schwankt. Bereits in seinem Debütwerk, das er im Alter von nur 22 Jahren verfasste, beschreibt Schiller die Unhaltbarkeit der herrschenden Zustände und formuliert einen drastischen Widerstand gegen die feudale Herrschaft. Bis heute haben „Die Räuber” in ihrer Kritik der Lebensverhältnisse nichts an Aktualität eingebüßt. So wird die Familientragödie zu einem Rebellionsstück, das die Unruhe einer gesamten Generation erfasst. In der Meininger Fassung wird durch die Einbindung Jugendlicher aus den vier Schillerstädten die Stimmung der heutigen jungen Generation erfahrbar. Ihre Möglichkeiten des Handelns und der Selbstbestimmung werden zum Mittelpunkt der Inszenierung.

Weitere Informationen und Hinweise unter:
MEININGER STAATSTHEATER – KULTURSTIFTUNG MEININGEN-EISENACH
Bernhardstr. 5, 98617 Meiningen
Telefon: +49 (0)3693 451 222 und +49 (0)3693 451 137
E-Mail: kasse@meininger-staatstheater.de
marketing@meininger-staatstheater.de
Internet: www.meininger-staatstheater.de

Intendant Ansgar Haag
Verwaltungsdirektor Karolin Loh

Quellenangabe: www.meininger-staatstheater.de

Company about

Mit Schiller in die fünfte Theatersaison
Meiningen/Rohr


Das 2015 als „Sommertheater Rohr“ ins Leben gerufene und inzwischen in „Sommertheater Meiningen/Rohr“ umbenannte Theaterprojekt des Meininger Autors Axel Weiß ist in die neue (5.) Spielzeit gestartet. Nach einem in die Thematik des neuen Stückes einführenden Workshops im Dezember 2018 laufen derzeit und in den nächsten Monaten die Proben im Kinder- und Jugendzentrum Max Inn in Meiningen. Im Mittelpunkt des Stückes steht der deutsche Dichter, Philosoph, Historiker und promovierte Mediziner Friedrich Schiller, dessen Geburtstag sich in diesem Jahr zum 260. Mal jährt. Das von Axel Weiß geschriebene Schauspiel basiert auf historischen Stoffen und Überlieferungen über das zeitkritische Wirken Schillers und wird mit der Flucht des wegen Verbreitung rebellischer Ansichten verfolgten Dichters nach Bauerbach enden. Die Botschaft: Das Leben bedeutet Kampf, Konkurrenz und Hierarchie, der moderne Mensch muß wieder lernen, mit aufrechtem Gang durchs Leben zu gehen.

Nachfolgende Termine stehen fest:
Generalprobe am 27. Juni und Premiere am 28. Juni.
Company about

Aufführungen Sommertheater Meiningen-Rohr 2019

28.6. 19.00 Uhr Brahmssaal Schloss Elisabethenburg in Meiningen
29.6. 19.00 Uhr Brahmssaal Schloss Elisabethenburg in Meiningen
30.6. 15.00 Uhr Schloss in Marisfeld
05.7. 19.00 Uhr Schloss in Dermbach
06.7. 19.00 Uhr Schloss Wilhelmsburg Schmalkalden
07.7. 15.00 Uhr Schloss in Dermbach
12.7. 19.00 Uhr im Garten der Gaststätte Zum braunen Ross in Bauerbach
13.7. 19.00 Uhr im Garten "Hanischer Hof" am See in Bad Salzungen (Eröffnung Bad Salzunger Kultursommer)
14.7. 15.00 Uhr im Garten des Schillerhauses Rudolstadt
19.7. 19.00 Uhr im Kirchensaal der Veste Heldburg
20.7. 19.00 Uhr Veste Heldburg
21.7. 15.00 Uhr Kloster Veßra

„Dressur des Geistes“ Schauspiel um den jungen Schiller,
von Dr. Axel Weiß

Der junge Schiller, dessen Leidenschaft dem Schreiben und Dichten gilt, muss unter Zwang auf die Militärakademie, dem ganzen Stolz des Herzogs von Württemberg. Gegen den militärischen Alltag mit Zucht, Drill und Strafen empört er sich und rebelliert. Freundschaftliche Gespräche unter den Eleven, Beschäftigung mit Poesie oder gar Kritik werden unterdrückt, was für den jungen Rebellen unerträglich ist. Abgestoßen von Gleichmacherei, Denunziantentum und Brutalität schreibt er sein Drama „Die Räuber“, aus dem er gleichgesinnten Freunden vorträgt und das er später anonym veröffentlicht. Die Uraufführung in Mannheim, an der Schiller heimlich teilnimmt, wird ein großer Erfolg. Als Schiller sich zu einer weiteren Aufführung wieder unerlaubt entfernt, wird er mit Arrest bestraft und ihm jedes „Komödienschreiben“ verboten. Trotzdem kommt der Herzog nicht umhin, Schiller zu bestätigen, dass unter Umständen aus ihm noch ein „ bedeutendes Subjekt“ werden könne. Nach einer offenen Aussprache, nunmehr als Regimentsmedikus, mit dem Herzog fällt er endgültig in Ungnade. Die Festungshaft Schubarts vor Augen desertiert er und flieht gemeinsam mit einem Freund aus dem Land Württemberg.

aus: MTB/FW vom 16.01.2019; Anzeige auf S. 16; MGN5-1; dgc
und www.sommertheater-rohr.de
weitere Hinweis unter
Sommmertheater Meiningen-Rohr
Dr. Axel Weiß
0152/53958548 oder 0151/70834065
ZPE-MGN@web.de
www.sommertheater-rohr.de

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WG: Schiller - Projekt 2019
vom 03.01.2019

Im Jahresprogramm der Meininger Museen sind folgende Veranstaltungen zum Thema Schiller aufgeführt:

22. Januar, und 12. März, jeweils Dienstag
Meininger Kulturtage – Die Räuber
Projekttag für Schüler, Kooperation mit dem Meininger Staatstheater mit Schauspielaufführung, Projektbesprechung, Mittagsimbiss
9.30 Uhr, Treff Foyer Kammerspiele, Bernhardstraße 3, Ende gegen 15 Uhr
15 € (Kartenservice Theaterkasse 03693 45122)

Schillers rebellisches Werk aus dem Jahre 1782 richtete sich massiv gegen die Gesellschaft und gegen eine Welt des aufgeklärten Absolutismus, die zwischen Tradition und Moderne schwankt. Bereits in seinem Debütwerk, das er im Alter von nur 22 Jahren verfasste, beschreibt Schiller die Unhaltbarkeit der herrschenden Zustände und formuliert einen drastischen Widerstand gegen die feudale Herrschaft. Bis heute haben „Die Räuber” in ihrer Kritik der Lebensverhältnisse nichts an Aktualität eingebüßt. So wird die Familientragödie zu einem Rebellionsstück, das die Unruhe einer gesamten Generation erfasst. In der Meininger Fassung wird durch die Einbindung Jugendlicher aus den vier Schillerstädten die Stimmung der heutigen jungen Generation erfahrbar. Ihre Möglichkeiten des Handelns und der Selbstbestimmung werden zum Mittelpunkt der Inszenierung. Die Museen nehmen diesen gedanklichen Faden bei der Gestaltung des Nachmittagsprogramms auf.

12. Oktober, Samstag
Meininger Museumsabend
Schiller, Meiningen, Bauerbach – Eine Dreiecksgeschichte
19 Uhr, Schloss Elisabethenburg, Marmorsaal
15 € (Speisen und Getränke extra), Kontakt 03693 881030

Am 10. November 1759 war er in Marbach am Neckar zur Welt gekommen: Friedrich Schiller, neben Goethe der meistgenannte Vertreter der deutschen Nationalliteratur. Seine Wirksamkeit entfaltete der Dramatiker, Historiker, Publizist und Balladendichter jedoch im Thüringischen. Weimar, Jena und Rudolstadt schmücken sich mit seinem Namen. Aber auch mit Bauerbach, Meiningen und seinem Residenzschloss Elisabethenburg sind Biografie und Wirken Friedrich Schillers mehrfach verknüpft. Aus der Elisabethenburg erhielt der junge Flüchtling Schiller 1782 wichtige Bücher und sieben Jahre später eine ebenso wichtige Urkunde im Vorfeld seiner Heirat mit Charlotte von Lengefeld. Im nahegelegenen Dorfe Bauerbach fand der württembergische Deserteur ein Asyl und viel Zeit zum Schreiben, Studieren – und Lieben. Letzteres leider nur in Gedanken. In Meiningen schließlich lebte Schillers damaliger Busenfreund Reinwald. Der wiederum war Ursache dafür, dass Schillers Schwester Christophine insgesamt 55 Jahre in der Stadt zubrachte. Und schließlich wurde Meiningen die Stätte mustergültiger Aufführungen von seinen Dramen. In die Veranstaltungen und Projekte der Thüringer Schillerstädte im Jahr seines 260. Geburtstages reiht sich der Meininger Museumsabend 2019 mit seinem Programm ein. Sowohl mit Kostümpräsentationen und Wortbeiträgen als auch musikalischen und theatralischen Einlagen werden den Gästen des Museumsabends die Dreiecksgeschichten zwischen dem Dichter und den Orten Meiningen und Bauerbach sowie Höhepunkte der hiesigen Schiller-Rezeption nahegebracht. Außerdem sind bei einem Gang durch die Räume des Schlosses auch Gegenstände aus Friedrich Schillers Asyl in Bauerbach zu entdecken.

Axel Wirth
Meininger Museen
Mitarbeiter Öffentlichkeitsarbeit / Museumspädagogik

Schloss Elisabethenburg
Schlossplatz 1
98617 Meiningen
03693 881034
a.wirth@meiningermuseen.de
https://www.meiningermuseen.de/

Kontakt

(0)36945-50038